"Leben mit innovativer Technik": AAL-Tagung am 24.11.2011 in der Stadthalle Speyer

04.10.2011

Erfolgreiche Tagung in Speyer "Leben mit innovativer Technik"

GBS und DIAG ziehen positive Bilanz

„Altersgerechte Assistenzsysteme werden in Anbetracht des demografischen Wandels für die Gesellschaft immer wichtiger. Wir freuen uns, dass die GBS und die DIAG gGmbH mit dieser Tagung das Thema „Ambient Assisted Living“, kurz AAL, nach Speyer bringen.“

Dies sagte Oberbürgermeister Hansjörg Eger bei der Eröffnungsrede der Tagung „Leben mit innovativer Technik“ am 24. November in der Stadthalle Speyer.

„Altersgerechte Assistenzsysteme werden in Anbetracht des demografischen Wandels für die Gesellschaft immer wichtiger. Wir freuen uns, dass die GBS und die DIAG gGmbH mit dieser Tagung das Thema „Ambient Assisted Living“, kurz AAL, nach Speyer bringen.“ Dies sagte Oberbürgermeister Hansjörg Eger bei der Eröffnungsrede der Tagung „Leben mit innovativer Technik“ am 24. November in der Stadthalle Speyer. Walter Werner (DIAG gGmbH) und Alexander Braun (GBS) zeigten sich hochzufrieden mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Veranstaltung.

Im Zentrum der Fachtagung stand die Frage, wie Seniorinnen und Senioren möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen können. Das Thema stieß in Speyer und der Region auf großes Interesse.

Catherine Ley vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Bianca Klein vom Finanzministerium Rheinland-Pfalz und Dr. Heidrun Mollenkopf vom AAL-Expertenrat des BMBF und der BAGSO e.V. skizzierten den heutigen Entwicklungsstand von altersgerechten Assistenzsystemen. Wie die nachbarschaftliche Vernetzung im Wohnquartier mit dem technisch-sozialen Assistenzsystem (TSA) der GBS in Speyer funktioniert, erklärte GBS-Vorstand Alexander Braun.

Von besonderem Interesse war für die Besucher die praktische Seite rund um die Assistenzsysteme: Ein gutes Beispiel biete der von der TU Kaiserslautern entwickelte Touchscreen-Computer „PAUL“ (Persönlicher Assistent für Unterstütztes Leben), so Bernd Klein von der Firma CIBEK, mit dem ein komfortabler Zugriff auf die Haustechnik, Radiohören, Fernsehen und Internet möglich ist und der bereits in Wohnungen in Kaiserslautern getestet wurde. Wie die automatische Notfallerkennung über „PAUL“ funktioniert, stellte Dipl.-Ing. Thorsten Rodner (TU Kaiserslautern/Automatisierungstechnik) in seinem Vortrag dar. Dipl. Ing. Lynn Schelisch (TU Kaiserslautern/Stadtsoziologie) beantwortete die Frage nach der Akzeptanz von technischen Unterstützungsdienstleistungen. Prof. Dr. Annette Spellerberg referierte über die Erfahrung aus AAL-Praxisobjekten.

Prof. Dipl.-Ing. Thomas Hansemann (Hochschule Mannheim/KONTAAT) machte Werbung für den gerade anlaufenden Studiengang des Gerontoingenieurs (FH). In der abschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Birgid Eberhardt (VDE Frankfurt), Nikolaus Teves (HWK Mannheim), Ralf Marco Prinz (DRK Kaiserslautern), Prof. Dr. Annette Spellerberg (TU Kaiserslautern), Dipl.-Ing. Bernd Klein (CIBEK), die Perspektiven beim Einsatz moderner Technik in der eigenen Umgebung. Wie schafft man mehr Akzeptanz, wann rechnet sich das und wie sieht es mit der Nachfrage in der Region aus, waren die Schlüsselfragen in dieser Diskussion, die mit Blick auf die Zukunft von Optimismus getragen war.

 

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